Caspar Richter

Caspar Richter

Berliner Philharmoniker

Berliner Philharmoniker

Kurfürstendamm Berlin

Kurfürstendamm Berlin

Innsbrucker Sommer

Innsbrucker Sommer

Philharmonie Brno

Philharmonie Brno

„MASS“, Prag

„MASS“, Prag

Theater an der Wien

Theater an der Wien

Theater an der Wien

Theater an der Wien

Caspar Richter – Biography

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Caspar Richter ist geboren am 16.09.1944 als 6. Kind von achten in Lübeck. Sein Vater war Pastor Karl Richter, evang. luth. Pfarrer an der Hauptkirche St. Aegidien in der alten historischen Hansestadt Lübeck in Norddeutschland.

Mit fünf Jahren Klavierunterricht, Sopranist der Lübecker Knabenkantorei, aufgewachsen mit der Musik J. S. Bachs. Orgelstudium ab dem 16. Jahr.

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Humanistisches, altsprachliches Abitur am Gymnasium Katharineum 1964.

In der Schulzeit ständiger Schulorganist an St. Katharinen, an unzähligen Wochenenden Barpianist in einem Tanzcafe in Travemünde.

Musikstudium an der Musikhochschule Hamburg in den Fächern: Dirigieren, Klavier, Schlagzeug und Komposition. Während des Studiums Gründung des Ensembles für Neue Musik, und der Hamburger Kammeroper.

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1968 Assistent des Chordirektors Prof. Franz am Norddeutschen Rundfunk, Schwerpunkt Moderne Musik.

Ab Sept. 1969 Korrepetitor und Assistent von Lorin Maazel an der Deutschen Oper Berlin. Seit 1972 bis 1984 Dirigent der Deutschen Oper Berlin mit dem Schwerpunkt zeitgenössische Oper. Mitarbeiter von Karl Böhm, Eugen Jochum, Bruno Maderna, H. v. Karajan, G. Sinopoli, M. Gielen und vielen anderen. Enger, manchmal auch freundschaftlicher Kontakt zu den zeitgenössischen Komponisten Boris Blacher, Gottfried von Einem, H.W. Henze, Dallapiccola, A. Bibalo und Aribert Reimann. Uraufführung der ersten japanischen Oper „Kinkakuji“ von Mayuzumi 1976, viel eigene Uraufführungspremieren, auch Moses und Aaron, Wozzeck, Falstaff, viele Werke von Rossini und Mozart. Eigenes Projekt – Zauberflöte für Kinder von 1980.

Zur gleichen Zeit Musikalischer Leiter des RIAS-Jugendsinfonie-Orchesters (Tourneen und Rundfunkproduktionen am RIAS und SFB Berlin).

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1975 Kurt-Magnus-Preis der ARD für zeitgemäße Programmgestaltung.

Während der Berliner Zeit Gastdirigent der Berliner Philharmoniker (Konzerte für Kinder mit eigener Moderation) Rundfunkorchester des NDR, HR, SWR und SFB.

Neuausgaben von 12. unbekannten Offenbachoperetten. Aufnahmen dieser Operetten beim RIAS, HR und SFB. 1978 Offenbachpremiere „Die Banditen“ mit Peter Ustinov an der Deutschen Oper.

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1978 bis 1981 Musikdirektor der Berliner Festspiele, Gründung der Internationalen Sommerfestspiele Berlin, Entwicklung großer musikalischer Open-Air-Projekte (Musikmeile auf dem Kurfürstendamm, Musik vor dem Charlottenburger Schloß, konzertante Aufführungen für Amnesty International „Wozzeck und Fidelio“ mit Simon Estes, James King uva.)

1982 deutsche Erstaufführung von Bernsteins „MASS“ in Berlin.Im September 1982 erfolgte der Ruf an die Wiener Staatsoper unter der Leitung von L. Maazel.

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Ab 1983 fest an der Staatsoper Wien als Dirigent und an die Wiener Volksoper als Orchesterchef. Viele Premieren an beiden Häusern, vor allem „Wozzeck“ an der Staatsoper mit Walter Berry. Viele Ballettpremieren an der Staatsoper mit R. Nurejew, Jiri Kylian, John Neumeier, Fr.Ashton.

1984 Tourneen mit Staatsoper und Volksoper nach Japan und USA.1984 musikalische Leitung der Bregenzer Festspiele, Gast bei den Wiener Symphonikern und dem RSO Wien.

Gastdirigent am Basler Theater (Balletturaufführungen mit Heinz Spoerli u.Sinfoniekonzerte).

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Im Sommer 1987 Musikdirektor der 750-jahr-Feier Berlin.

Ab Herbst 1987 bis heute Gründungsmitglied und Musikdirektor der Vereinigten Bühnen Wien unter Peter Weck und Franz Häussler. Aufbau eines großen,ständigen Unterhaltungs- und Musicalorchesters für drei Theater: Theater an der Wien, Raimaundtheater und Ronacher.Einstudierung und Dirigate aller großen Musicals, davon auch 6 Uraufführungen der VBW.

A Chorusline ,Les Miserables und Phantom der Oper (deutsche Erstaufführungen), Uraufführung von „Freudiana“ (Alan Parson), Uraufführung von „Elisabeth“ mit Harry Kupfer als Regisseur. Europa-Erstaufführung mit Disneys „Die Schöne und das Biest“, Uraufführung von „Mozart“ mit Harry Kupfer, „Jeckyll und Hyde“, Chicago, Uraufführung „Wake-up“, deutsche Erstaufführung von „Romeo und Julia“, Uraufführung von „Rebecca“ mit Fr. Zambello, 2008 deutsche Erstaufführung von Mel Brooks „The Producers“, 2009 Uraufführung von „Rudolf“.

Viele Auszeichnungen von CDs – Gold bis 4fach Platin.

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Viele Konzertprojekte mit den VBW, seit 1997 jährlich eine große Musicalgala auf dem Donauinselfest vor fast 40.000 Menschen jährlich. Die ersten Musicalkonzerte in Peking 2000, jährlich Musical-Christmas in Vienna, und Jesus Christ Superstar als Osterkonzerte. 2007 Gesamtgastspiel in Japan mit „Elisabeth“.

Neben der Tätigkeit als Musikdirektor der VBW seit 1990 1. Ständiger Gastdirigent, zeitweilig als Chef und seit 2002 Ehrendirigent der Tschechischen Staatsphilharmnonie BRNO in Tschechien (Zyklen, G.Mahler, Alban Berg, Mozart, Martinu, Bernstein, Copland und Messiaen).

1997 tschechische Erstaufführung von MASS in Prag auf der Prager Burg.

1990-94 Leitung des Innsbrucker Sommer, Bernsteinfestival, 1993 österr. Erstaufführung von Candide.

Gastdirigate an der Dresdner Semperoper, an der Staatsoper Prag, Janacek Oper in Brno, Komische Oper Berlin (Kupfer, Mielitz).

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Seit 1999 ständiger Gast beim Rundfunkorchester des SWR in Kaiserslautern.1993 Uraufführung von Joe Zawinuls Donausinfonie beim Brucknerfest in Linz (Klangwolke)

2003-2005 Einspielung aller Orchesterwerke von E.W. Korngold mit dem Brucknerorchester Linz.

2006 wurde Caspar Richter in Italien mit dem Musikpreis „Premio internazionale dell'Operetta“ ausgezeichnet.

2007 Japan-Gastspiele in Osaka und Tokyo mit dem Musical „Elisabeth“

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2008 Verleihung des Goldenen Ehrenzeichens des Landes Wien.Verleihung des Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse der Republik Österreich.

2009, Februar, Uraufführung „Rudolf“, Musical von Frank Wildhorn

Sommer 2009 Musikalische Leitung der Seefestspiele in Mörbisch.

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Seit 1.1.2010 ist Herr Caspar Richter designierter Generalmusikdirektor der Nationaloper Brno, Narodni Divadlo Brno.

Am 1. September nimmt Herr Richter die künstlerische Arbeit als Generalmusikdirektor und Chefdirigent in Brno auf.

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Premiere Mozart: „Le nozze di Figaro“, im Mahen-Divadlo (Theater) Regie: Annette Jahns (Dresden)
25.2.(PR), 27.2./10.3./20.3./8.4./3.5./3.6. und 11.6.

Haydn „Die Schöpfung“ als Ballett von Uwe Scholz (Leipzig) – 22., 24. und 30.03.

Konzert: „Stabat mater“ von A. Dvorak beim Smetana-Festival in Litomysel.

Filmmusik von John Williuams „Spielberg am Spilberg” beim Spilberg-Festival in Brno am 22./23.8.

Premieren in der nächsten Saison: Weihnachten in der Oper, vom alten Europa bis nach Hollywood. 29.11. und 18.12.

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„La Perichole“ von J. Offenbach; Vorpremiere am 26.12.; Premiere am 6.1.2012.

Ballettpremiere: Strawinsky „Firebird“ am 30.3.2012

Premiere: Richard Strauss „Elektra“ am 18.5.2012

Caspar Richter beendete Ende August 2012 die Funktion des GMDs und Chefdirigents der Nationaloper Brno.

Ab September 2012 Gastdirigent der Nationaloper Brno. Gleichzeitig ständiger Gastdirigent des Stadttheaters Brno (Mestske divadlo Brno).

Drei Musicalpremieren:

  • 16.11.2011 Jeckyll und Hyde
  • 25.9.2012 Funny girl
  • 22.5.2013 Cats (Originalfassung mit großem Orchester)

Seit Juni 2012 Musikalischer Berater und ständiger Gastdirigent der Festspiele Europäische Wochen Passau.

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12. Oktober 2013: Dirigent der Operngala Deutsche Romantik – Herbstliche Tage Bad Urach (Humperdinck, Offenbach, Lortzing, Weber, Korngold und Wagner (1. Akt Walküre)

Ständiger Gastdirigent der Filharmonie Brno

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12. Juli 2014: Mahlerfestival Toblach (Südtirol) 6. Sinfonie von G. Mahler mit den Brünner Filharmonikern

11. Oktober 2014: Festkonzert zum 70. Geburtstag in Brno mit dem Philharmonischen Orchester Brno – „The Best of Caspar Richter...“ „Von New York bis Hollywood“

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Premiere im Theater an der Rott, Eggenfelden, Junges alternatives Theater unter der Leitung von Karl Sibelius, Regie und Hauptrolle in „Die Großherzogin von Gerolstein“. Deutsche Erstaufführung der Originalfassung von J. Offenbach, Philharmonie Salzburg unter der Leitung und Bearbeitung von Caspar Richter, am 9.1.2015, Vorstellungen bis Ende Januar 2015.

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